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Ende

Das Ende der Pension

Im August 1943 wurde das Grundstück (rund 18'500 m2) samt den darauf stehenden 8 Gebäuden an die Stadt verkauft.1 Das Pensionsgebäude, der Pavillon und das Chalet Mimi und Chalet Reseda blieben vorerst stehen,2 die anderen wurden abgebrochen. Der Bau des Felsberg-Schulhauses wurde zügig in Angriff genommen, dauerte schlussendlich aber doch bis ins Jahr 1948.

(Entwurfs-)Modell des Schulhauses (SALU F2 PA 003.02.01)

Nicht verkauft wurde die Villa Felsberg an der Felsbergstrasse 20. Für dieses Gebäude hatte Alice Pietzcker für die nächsten Jahre (1944-1947, evtl. bis 1954?) noch ein Patent zur Führung einer Pension mit Gartenrestaurant. 3

1954 hatte der Stadtrat die Idee, aus finanziellen Gründen auf dem verbleibenden Grundstück und in der Pension ein Gartenrestaurant zu errichten. Man erkundigte sich vorab, ob man das früher bestehende Wirtschaftspatent wieder aktivieren könnte. Der Regierungsrat wies darauf hin, dass auf Felsberg ein Hotel, aber nie ein öffentlicher Restaurationsbetrieb bestanden habe. Ein Patent für ein ruhiges Gartenrestaurant und ein Hotel mittlerer Grösse sei durchaus möglich, es sei aber mit Einsprachen der Anwohnerschaft zu rechnen.3 Über den weiteren Verlauf dieses Projekts ist nichts bekannt.

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  1. SALU, B+A Nr. 1745 vom 20.8.1943, zit. in Oberhänsli, S. 179.  []
  2. Die Stadt ging davon aus, etwa 10'000m2 wieder zu verkaufen, erhielt jedoch keine ausreichenden Angebote. Mugglin, S. 273 []
  3. STALU AKT 47/1642 [] []